Unser Rezept des Monats

Argentinisches Rinderfiletsteak mit mediterranem Pfannengemüse
Sie benötigen folgende Zutaten für 4 Personen.
4 Rindersteaks (à 180g bis 250g)
2 Zucchini (gelb und grün)
2 Paprikaschoten (gelb und rot)
1 Aubergine
250g Cherrytomaten
Butterschmalz, Olivenöl, Salz und Pfeffer
Frischer Rosmarin und Thymian
4 Knoblauchzehen
 
Zur Zubereitung
Vom Rinderfilet etwa drei Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Diese mit dem Handballen etwas breit drücken. In einer Pfanne mit heißem Fett das Fleisch von beiden Seiten anbraten. Frische Kräuter und Knoblauch dazugeben. Anschließend das Fleisch für etwa 10 Minuten (je nach bevorzugter Garstufe der Steaks) in den vorgeheizten Backofen geben und bei 80 Grad Celsius circa 10 Minuten fertig garen. In der Zwischenzeit das Gemüse (Paprikaschoten, Zucchini und Aubergine) rautenförmig klein schneiden und in Olivenöl anbraten. Zum Schluss die Cherrytomaten dazugeben. Mit Salz, Pfeffer, etwas Zucker sowie Balsamico abschmecken.
 
Hier noch ein Tipp vom Küchenchef Herrn Torsten Knepper.
Für die Steaks, rät der Koch, nur bestes Rindfleisch, etwa vom Filet, zu nehmen. "Alles andere wird zäh wie Schuhsohle", sagt er lachend und lässt dabei eine Grillpfanne heiß werden. Darin brät er die gut zweieinhalb bis drei Zentimeter dicken Fleischstücke von beiden Seiten kräftig an. Anschließend stellt er sie noch für einige Minuten in den Kombi-Ofen. "Die Garzeit variiert dabei", erläutert der Profikoch, "je nachdem, ob der Gast sein Fleisch blutig, rosa oder durch haben möchte." Torsten Knepper würzt die Steaks erst zum Schluss mit Salz und Pfeffer. "Der Pfeffer könnte beim Braten leicht verbrennen", so sein Rat. In der Zwischenzeit putzt und schnippelt er das Gemüse. Für sein Pfannengemüse nimmt er verschiedenfarbige Zucchini und Paprikaschoten sowie eine Aubergine. Auf Zwiebeln verzichtet der Koch ganz bewußt. "Viele Gäste mögen sie nicht", weiß er aus Erfahrung. Aber wer es mag, der könne auch Zwiebelwürfel und etwas Knoblauch zum Gemüse geben, empfiehlt der Koch und gibt das rautenförmig klein geschnittene Gemüse in die Pfanne mit heißem Olivenöl.

Ein Auszug aus dem Nordkurier von Heiko Brosin, der hier nachgelesen werden kann.